Hornissen in Berlin

Hornissennest umsiedeln in Berlin

Ein tief brummendes Hornissennest unter dem Dach, im Rollladenkasten oder in der Gartenlaube wirkt bedrohlich – besonders, wenn es größer ist als ein Wespennest. Beim Hornissennest umsiedeln in Berlin steht aber zuerst der Artenschutz: Die Europäische Hornisse ist besonders geschützt, ihr Nest darf nicht einfach zerstört werden. Der gesetzlich vorgesehene Weg ist die Umsiedlung durch eine fachkundige Person – und in vielen Fällen die ehrliche Auskunft, dass von den Tieren an ihrem Standort gar keine Gefahr ausgeht.

ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

  • Art zuerst bestimmen
  • Preis vor Arbeitsbeginn
  • Mit Nachkontrolle
Fachkraft kontrolliert einen Dachboden mit Taschenlampe
Hornissen in Berlin

Warum Hornissen besser sind als ihr Ruf

Um die Europäische Hornisse (Vespa crabro) ranken sich hartnäckige Mythen. Der bekannteste – „drei Stiche töten einen Menschen" – ist schlicht falsch. Der Hornissenstich ist nicht giftiger als ein Wespenstich; gefährlich wird er vor allem für Menschen mit einer Insektengiftallergie. Trotz ihrer Größe sind Hornissen deutlich friedfertiger, als viele erwarten, und sie sind wertvolle Nützlinge, die große Mengen anderer Insekten vertilgen.

Wie Wespen bilden auch Hornissen nur einjährige Völker: Die Königin gründet das Nest im Frühjahr, es wächst über den Sommer, und im Herbst stirbt das Volk ab. Das Nest wird im Folgejahr nicht wieder besiedelt. Bei einem ruhig gelegenen Nest im Spätsommer kann deshalb schon Abwarten die vernünftigste Lösung sein.

Der rechtliche Rahmen – und warum er Ihr Vorteil ist

Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Das Töten, Fangen oder Zerstören des Nests ist grundsätzlich verboten. Eine Entfernung ist nur mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde zulässig – und in aller Regel als Umsiedlung, nicht als Tötung. Eine Sofortmaßnahme ohne Genehmigung ist ausschließlich bei echter Gefahr für Leib und Leben erlaubt und muss dokumentiert werden.

Was nach Bürokratie klingt, ist in Wahrheit Ihr Schutz: Wer eigenmächtig ein Hornissennest zerstört, riskiert ein hohes Bußgeld. Der fachgerechte, tierschutzkonforme Weg über die Umsiedlung ist deshalb nicht nur ökologisch richtig, sondern auch der einzige, der Sie rechtlich absichert.

Was zur Umsiedlung gehört

  • Fachberatung und Artbestimmung – handelt es sich wirklich um eine Hornisse, wie groß ist das Nest, wo sitzt es, wer ist betroffen?
  • Gefährdungsbeurteilung – geht vom Standort tatsächlich eine Gefahr aus, oder reicht Abwarten bis zum natürlichen Absterben im Herbst?
  • Begleitung der Genehmigung durch die zuständige Untere Naturschutzbehörde
  • schonendes Absaugen des Volkes und Umsetzen des Nests an einen geeigneten Ort
  • bei echter Gefahr für Leib und Leben eine dokumentierte Sofortmaßnahme
  • eine ehrliche Empfehlung, wenn ein Eingriff gar nicht nötig ist

Asiatische Hornisse – die Abgrenzung

Von der heimischen Europäischen Hornisse zu unterscheiden ist die Asiatische Hornisse (Vespa velutina), eine invasive Art. Ihr Status hat sich zuletzt geändert: Ende März 2025 wurde sie als „weit verbreitet" eingestuft, wodurch die frühere allgemeine Melde- und Beseitigungspflicht entfallen ist. Maßnahmen erfolgen seither nach Einzelfallprüfung. Eine freiwillige Meldung von Sichtungen wird weiterhin dringend empfohlen – besonders bei Nestern in der Nähe von Kita, Schule oder Allergikern. Eine gesetzliche Meldepflicht besteht aber nicht mehr; das Vorgehen wird über die zuständige Naturschutz- oder Umweltbehörde geklärt.

Fachkraft kontrolliert einen Dachboden mit Taschenlampe
Fachkraft kontrolliert einen Dachboden mit Taschenlampe

Warum Sie es niemals selbst versuchen sollten

Ein Hornissennest eigenmächtig zu besprühen, zu verschließen oder anzuzünden ist gleich dreifach ein Fehler: Es ist bei dieser geschützten Art illegal und bußgeldbewehrt, es reizt das gesamte Volk und führt zu Stichen, und es ist ökologisch schädlich. Eingeschäumte Nester suchen sich zudem oft einen neuen Weg, nicht selten ins Zimmer. Der vom Gesetz vorgesehene Weg ist die Umsiedlung durch eine fachkundige Person – hier ist der korrekte Weg zugleich der einzig sinnvolle.

So läuft der Einsatz ab

  1. Sie schildern die Lage

    Wo sitzt das Nest, wie groß ist es, wer ist betroffen? Ein Foto aus sicherer Entfernung hilft bei der Einordnung.

  2. Art und Gefahr werden beurteilt

    Oft schon am Telefon, im Zweifel vor Ort.

  3. Die Genehmigung wird geklärt

    Ist eine Umsiedlung nötig, wird der Weg über die Untere Naturschutzbehörde begleitet.

  4. Sie besprechen Verfahren und Preis

    Auf Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der genaue Betrag wird vorher genannt.

  5. Umsiedlung und Verschluss

    Das Volk wird schonend abgesaugt, das Nest umgesetzt, die Einflugstelle gesichert.

Geht von einem Nest unmittelbar am Eingang oder in Reichweite eines Allergikers eine akute Gefahr aus, führt der Notdienst bei akuter Gefahr zu einem kurzfristigen Termin.

Hornissen in Berlin

Berlins grüne und bauliche Vielfalt bietet Hornissen viele Quartiere: Dachüberstände und Rollladenkästen an den großbürgerlichen Wohnhäusern rund um den Amalienpark und den Bürgerpark in Pankow, Gartenlauben und alte Baumhöhlen in den wasser- und waldreichen Lagen von Köpenick, Wendenschloß und am Müggelsee, dazu Schuppen und Dachböden in den dörflich geprägten Ortsteilen Gatow und Kladow in Spandau. Für die Maßnahme zählt jeweils die genaue Lage – ein frei stehendes Nest im Spandauer Forst ist etwas anderes als eines hinter der Fassade im dritten Stock. Lokale Hinweise finden Sie etwa für Hornissennest in Pankow, Treptow-Köpenick und Spandau.

Häufige Fragen zum Hornissennest

Darf man ein Hornissennest überhaupt entfernen?

Nur ausnahmsweise. Die Europäische Hornisse ist besonders geschützt; das Zerstören des Nests ist grundsätzlich verboten. Zulässig ist die Umsiedlung mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde, eine Sofortmaßnahme nur bei echter Gefahr für Leib und Leben.

Muss das Nest weg, wenn niemand gestochen wird?

Oft nicht. Sitzt das Nest an einer wenig frequentierten Stelle, ist Abwarten häufig die beste Lösung – das Volk stirbt im Herbst ohnehin ab und besiedelt das Nest im nächsten Jahr nicht erneut. Diese Einschätzung bekommen Sie ehrlich.

Sind Hornissen wirklich so gefährlich?

Nein. Der Stich ist nicht giftiger als der einer Wespe, und der Satz „drei Stiche töten einen Menschen" ist falsch. Ernst zu nehmen ist die Gefahr vor allem für Allergiker. Halten Sie Abstand und meiden Sie den Einflugbereich.

Was kostet die Umsiedlung eines Hornissennests?

Die Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Genehmigung, Nestlage und Höhe bestimmen den weiteren Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Umsiedlung kostet.

Ist es eine Hornisse oder eine Wespe?

Hornissen sind deutlich größer als Wespen und stehen unter besonderem Schutz. Handelt es sich um eine der heimischen Wespenarten, gilt ein eigener Weg – mehr dazu unter Wespennest entfernen in Berlin. Im Zweifel wird die Art vor jeder Maßnahme bestimmt.

Hornissennest umsiedeln in Ihrem Bezirk und Kiez

Berlin ist baulich sehr unterschiedlich – das verändert, wo ein Befall sitzt und wie behandelt wird. Wählen Sie Ihren Bezirk für lokale Hinweise zu hornissennest umsiedeln:

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ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive