Hornissennest umsiedeln in Steglitz-Zehlendorf
Villen, Einfamilienhäuser, große Gärten und die Nähe zu Wald und Seen machen Steglitz-Zehlendorf zu einer Gegend, in der Hornissen regelmäßig Quartier beziehen. Beim Hornissennest umsiedeln in Steglitz-Zehlendorf steht der Artenschutz an erster Stelle: Die Europäische Hornisse ist besonders geschützt und ein Nützling; ihr Nest darf nicht einfach zerstört werden. Der gesetzliche Weg ist die Umsiedlung mit Genehmigung – oder die ehrliche Auskunft, dass Abwarten genügt.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

Merkmale einer Hornisse
Wer im Garten eine auffällig große, rotbraun-gelb gezeichnete Faltenwespe sieht, hat wahrscheinlich eine Europäische Hornisse vor sich – Königinnen werden fast drei Zentimeter groß. Ihr Flug ist tief und brummend, und sie ist bis in die Dämmerung und Nacht aktiv, wo Licht sie anzieht; das ist ein deutlicher Unterschied zu Wespen, die nachts ruhen. Am Nest bemerkt man einen gleichmäßigen Ein- und Ausflug an einer Öffnung. Hornissen sind trotz Größe zurückhaltend und interessieren sich nicht für Speisen oder Süßes. Ihr Nest aus zernagtem, hellem Holz bauen sie versteckt – im Dachstuhl, Rollladenkasten, Schuppen, Nistkasten oder in einer Baumhöhle am Waldrand.
Warum Hornissen hier verbreitet sind
Rund um Krumme Lanke, Schlachtensee und Riemeisterfenn ist es waldnah und grün; die Waldsiedlung Onkel Toms Hütte, die Villen am Mexikoplatz und die Landhäuser im Bismarckviertel bringen Gärten, alte Bäume und Dachstühle mit. Hornissen finden hier hohle Bäume, Dachböden, Rollladenkästen, Schuppen und Gartenhäuser. Auch die kleinteilig-grüne Villenkolonie Südende und der Stadtpark Steglitz bieten Quartier. Ein frei hängendes Nest am Waldrand ist etwas anderes als eines im Dachstuhl einer Villa oder hinter dem Rollladenkasten eines Reihenhauses in Südende – die Lage bestimmt Aufwand und Verfahren.
Weil in den Villen und Waldsiedlungen viel Holz verbaut ist, lohnt bei Verdacht der Blick auf Holzschädlinge im Dachstuhl. Ist es doch eine Wespe, hilft Wespennest in Steglitz-Zehlendorf.
So läuft die Umsiedlung ab
Sie schildern die Lage
Standort, Nestgröße, Betroffene; ein Foto aus sicherer Entfernung hilft.
Art und Gefahr werden beurteilt
Geht vom Standort wirklich eine Gefahr aus, oder reicht Abwarten bis zum Herbst?
Die Genehmigung wird geklärt
Ist die Umsiedlung nötig, begleiten wir den Weg über die Untere Naturschutzbehörde.
Verfahren und Preis
Werden besprochen, Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der Betrag wird vorher genannt.
Umsiedlung und Verschluss
Das Volk wird schonend abgesaugt, das Nest umgesetzt, die Einflugstelle gesichert.
In den großen Gärten ist der Zugang meist bequem; sitzt das Nest hoch im Villendachstuhl oder in einem Waldrandbaum, kommen Leiter oder Hubsteiger zum Einsatz. Sitzt ein Nest an Terrasse, Hauseingang oder Kinderzimmerfenster und ist ein Allergiker betroffen, führt der Notdienst bei akuter Gefahr zu einem kurzfristigen Termin.
Was den Aufwand beeinflusst
Über die Einsatzpauschale ab 69 € hinaus zählen die Nestlage (frei am Waldrand, im Rollladenkasten, tief im Dachstuhl), die Arbeitshöhe und Erreichbarkeit, der Genehmigungsweg über die Naturschutzbehörde sowie die Frage, ob planbar umgesiedelt oder bei Gefahr sofort gehandelt wird. Waldrandnester hängen oft hoch, dafür ist der Grundstückszugang unkompliziert. Der genaue Betrag wird vorab genannt.

Vorbeugung – nach dem Herbst
Weil Hornissen einjährig sind und ihr Nest nicht wiederbeziehen, kann ein leeres Nest im Winter entfernt werden. Danach hilft es, Rollladenkästen, Dach- und Schuppenöffnungen zu schließen, damit im Frühjahr keine Königin einzieht. Wer die Nützlinge im großen Garten fördern möchte, hängt einen Nistkasten am Waldrand statt am Haus auf. In der Saison zählt Ruhe: Abstand halten, den Anflug an der Terrasse nicht stören und abends Außenlicht dämpfen, weil die Tiere nachtaktiv sind.
Schutz, Recht und die Asiatische Hornisse
Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG besonders geschützt; Töten, Fangen und Zerstören des Nests sind verboten. Der Regelweg ist die Umsiedlung mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde, eine Sofortmaßnahme nur bei echter Gefahr für Leib und Leben. Eigenmächtiges Zerstören kann ein hohes Bußgeld auslösen. Abzugrenzen ist die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina): Sie wurde Ende März 2025 als „weit verbreitet" eingestuft, die allgemeine Meldepflicht ist entfallen, eine freiwillige Meldung bleibt empfohlen und läuft über die zuständige Behörde.
Häufige Fragen aus Steglitz-Zehlendorf
Am Waldrand bei Krumme Lanke hängt ein großes Nest – ist das gefährlich?
Meist nicht. Frei stehende Nester am Waldrand stören selten; Abwarten bis zum Herbst ist oft die beste Lösung. Wir prüfen die Gefahr und entscheiden ehrlich.
Kommen die Hornissen im nächsten Sommer wieder?
Nein. Das Volk stirbt im Herbst ab, und ein Nest wird nicht ein zweites Mal besiedelt. Ein leeres Nest lässt sich entfernen und die Öffnung schließen.
Sind Hornissen wirklich so gefährlich wie ihr Ruf?
Nein. Der Stich ist nicht giftiger als der einer Wespe, der Satz „drei Stiche töten einen Menschen" ist falsch. Ernst zu nehmen ist die Gefahr vor allem für Allergiker.
Was kostet die Umsiedlung eines Hornissennests?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Nestlage, Höhe und Genehmigung bestimmen den weiteren Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Umsiedlung kostet.
Angrenzende Lagen behandeln wir bei Hornissen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Tempelhof. Grundsätzliches: Hornissennest umsiedeln in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Steglitz-Zehlendorf.