Hornissennest umsiedeln in Charlottenburg-Wilmersdorf
Charlottenburg-Wilmersdorf ist zweigeteilt: In der City West um Ku'damm und Savignyplatz mit Hotels, Büros und Gastronomie sind Hornissen selten – in den grünen Wohnlagen dagegen keineswegs. Beim Hornissennest umsiedeln in Charlottenburg-Wilmersdorf klären wir zuerst die Art, denn die Europäische Hornisse ist besonders geschützt: Ihr Nest darf nicht einfach zerstört werden, der Weg führt über die Umsiedlung mit Genehmigung – oder über die ehrliche Auskunft, dass Abwarten genügt.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

So erkennen Sie eine Hornisse
Die Europäische Hornisse ist die größte heimische Faltenwespe – Königinnen erreichen fast drei Zentimeter – und trägt eine rotbraun-gelbe Zeichnung statt des reinen Schwarz-Gelb der Wespe. Ihr Flug klingt tief und brummend, und sie ist bis in die Dämmerung und Nacht unterwegs, wo sie sich von Licht anziehen lässt; das unterscheidet sie deutlich von tagaktiven Wespen. Ein weiteres Zeichen ist der ruhige, stetige Verkehr an einer einzelnen Einflugöffnung. Ihre Nester aus hellbraunem Nagematerial verstecken die Tiere gern in Rollladenkästen, unter Dächern, in Gartenhäusern oder Baumhöhlen. Am gedeckten Tisch tauchen Hornissen – anders als lästige Wespen – kaum auf.
Wo Hornissen im Bezirk sitzen – und wo eher nicht
In der dichten City West und an den Geschäftsstraßen fehlen ruhige Hohlräume; hier werden meist Wespen für Hornissen gehalten. Anders im Rheingauviertel am Rüdesheimer Platz mit seiner Gartenterrassenstadt, Giebeln und Vorgärten, im grünen Band um Volkspark Wilmersdorf und Fennsee sowie an den Altbäumen der Mierendorff-Insel: Dort finden Hornissen Dachböden, Rollladenkästen, Gartenhäuser und hohle Bäume. Auch die repräsentativen Gründerzeithäuser am Klausenerplatz und am Ludwigkirchplatz mit ihren weitläufigen Dachstühlen kommen infrage. Ein frei hängendes Nest im Volkspark ist etwas anderes als eines im Dachstuhl eines Gründerzeithauses – die Lage bestimmt das Verfahren.
Weil in den Gartenvierteln viel Holz verbaut ist, lohnt bei Verdacht der Blick auf Holzschädlinge im Dachstuhl. Ist es doch eine Wespe, hilft Wespennest in Charlottenburg-Wilmersdorf.
So läuft die Umsiedlung ab
Sie schildern die Lage
Standort, Nestgröße, Betroffene; ein Foto aus sicherer Entfernung hilft.
Art und Gefahr werden beurteilt
, oft schon am Telefon.
Die Genehmigung wird geklärt
Ist die Umsiedlung nötig, begleiten wir den Weg über die Untere Naturschutzbehörde.
Verfahren und Preis
Werden besprochen, Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der Betrag wird vorher genannt.
Umsiedlung und Verschluss
Schonendes Absaugen, Umsetzen des Nests, Sicherung der Einflugstelle.
In den hohen Gründerzeit-Dachstühlen der Wohnviertel ist häufig eine Leiter oder ein Hubsteiger nötig; bei Mietshäusern wird der Zugang mit der Hausverwaltung abgestimmt. Sitzt ein Nest am Hauseingang, über der Terrasse oder in Reichweite eines Allergikers, führt der Notdienst bei akuter Gefahr zu einem kurzfristigen Termin.
Was den Aufwand beeinflusst
Auf der Einsatzpauschale ab 69 € bauen die weiteren Faktoren auf: die Nestlage (frei hängend oder tief im Dachstuhl), die Arbeitshöhe und Erreichbarkeit, der Genehmigungsweg über die Naturschutzbehörde und die Frage, ob eine planbare Umsiedlung oder eine Sofortmaßnahme bei Gefahr ansteht. In den Gartenlagen ist der Zugang oft direkter als in der dichten City West. Der genaue Betrag wird vorab genannt.

Vorbeugung – nach dem Herbst
Da das Volk im Herbst abstirbt und nicht zurückkehrt, ist der Winter der richtige Zeitpunkt, um Einschlupfstellen zu schließen – offene Rollladenkästen, Dachluken und Fugen an Giebel und Gaube. Ein leeres Nest kann dabei entfernt werden. Wer Hornissen als Nützlinge behalten will, stellt einen Nistkasten abseits der Terrasse auf. Während der Saison sind Ruhe und Abstand das Wichtigste; abends helfen geschlossene Fenster oder Fliegengitter, weil die Tiere nachtaktiv sind.
Schutz, Recht und die Asiatische Hornisse
Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG besonders geschützt – Töten, Fangen und Zerstören des Nests sind verboten. Zulässig ist die Umsiedlung mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde; nur bei echter Gefahr für Leib und Leben darf sofort gehandelt werden. Eigenmächtiges Vorgehen kann ein hohes Bußgeld nach sich ziehen. Davon abzugrenzen ist die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina), die seit Ende März 2025 als „weit verbreitet" gilt; die allgemeine Meldepflicht ist entfallen, eine freiwillige Meldung bleibt sinnvoll und wird über die zuständige Behörde geklärt.
Häufige Fragen aus Charlottenburg-Wilmersdorf
Am Ku'damm summt es viel – sind das Hornissen?
Meist nicht. In der City West sind Wespen deutlich häufiger. Hornissen sind größer, rötlich und besonders geschützt; die Art wird vor jeder Maßnahme bestimmt.
Muss ein ruhiges Nest im Garten weg?
Oft nicht. An einer wenig genutzten Stelle ist Abwarten meist die beste Lösung – das Volk stirbt im Herbst ab und besiedelt das Nest nicht erneut.
Das Nest sitzt hoch im Dachstuhl – geht das trotzdem?
Ja. Für hohe oder schwer zugängliche Nester nutzen wir Leiter oder Hubsteiger. Wie hoch das Nest sitzt und wie es erreichbar ist, fließt in den Aufwand ein und wird vorher besprochen.
Was kostet die Umsiedlung eines Hornissennests?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Nestlage, Höhe und Genehmigung bestimmen den weiteren Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Umsiedlung kostet.
Angrenzende Lagen behandeln wir bei Hornissen in Mitte, Spandau und Steglitz-Zehlendorf. Grundsätzliches: Hornissennest umsiedeln in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Charlottenburg-Wilmersdorf.