Hornissennest umsiedeln in Friedrichshain-Kreuzberg
Im dicht bebauten Friedrichshain-Kreuzberg ist ein echtes Hornissennest die Ausnahme – im Sommer werden meist Wespen an Balkon und Hinterhof für Hornissen gehalten. Beim Hornissennest umsiedeln in Friedrichshain-Kreuzberg steht deshalb die ehrliche Artbestimmung am Anfang: Ist es wirklich die besonders geschützte Europäische Hornisse, gilt der gesetzliche Weg über die Umsiedlung mit Genehmigung – und häufig die entlastende Auskunft, dass kein Eingriff nötig ist.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

Hornisse oder Wespe? Die Merkmale
Eine Europäische Hornisse (Vespa crabro) ist mit bis zu drei Zentimetern spürbar größer und wuchtiger als eine gewöhnliche Wespe und rötlich-braun statt schwarz-gelb gefärbt. Wer nachts am Fenster ein großes, tief brummendes Insekt sieht, hat gute Chancen, eine Hornisse vor sich zu haben: Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und lassen sich von Licht anlocken – ein Verhalten, das Wespen so nicht zeigen. Am Nest fällt ein ruhiger, gleichmäßiger Ein- und Ausflug an einer Öffnung auf. Trotz ihres Rufs sind Hornissen zurückhaltend, gehen nicht an Speisen und stechen nur zur Verteidigung des Nests. Ihre Waben bauen sie versteckt in Hohlräumen – Dachboden, Rollladenkasten, Schuppen oder Baumhöhle.
Wo Hornissen im Bezirk überhaupt Quartier finden
Die fünfgeschossige Gründerzeit im Boxhagener und Samariterkiez mit ihren ausgebauten Dachgeschossen bietet kaum ruhige Hohlräume; die dichte Wohn- und Gastromischung erst recht nicht. Wenn Hornissen auftauchen, dann eher an den begrünten Rändern: alte Höfe und Seitenflügel, Dachböden noch nicht ausgebauter Häuser, und die Altbäume am Görlitzer Park, entlang des Landwehrkanals und am Spreeufer. Auch die denkmalgeschützte Knorrpromenade und die Grünzüge an der Karl-Marx-Allee kommen infrage. Ein Nest in einem hohen Straßenbaum ist etwas anderes als eines hinter der Fassade – die Lage bestimmt Aufwand und Verfahren.
In den meisten Fällen finden wir eine heimische Wespenart. Bevor etwas geschieht, klären wir die Art. Geht es doch um Wespen, führt der eigene Weg über Wespennest in Friedrichshain-Kreuzberg.
So läuft der Einsatz ab
Sie schildern die Lage
Standort, Nestgröße, Betroffene; ein Foto aus sicherer Entfernung hilft.
Art und Gefahr werden beurteilt
, oft schon am Telefon.
Die Genehmigung wird geklärt
Ist die Umsiedlung nötig, begleiten wir den Weg über die Untere Naturschutzbehörde.
Verfahren und Preis
Werden besprochen, Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der Betrag wird vorher genannt.
Umsiedlung und Verschluss
Schonendes Absaugen, Umsetzen des Nests, Sicherung der Einflugstelle.
Im dichten Blockrand hängt vieles an der Erreichbarkeit über den Hinterhof und an der Abstimmung mit der Hausverwaltung; hohe Nester brauchen Leiter oder Hubsteiger. Geht von einem Nest im Hauseingang, am Kinderspielplatz oder in Reichweite eines Allergikers akute Gefahr aus, führt der Notdienst bei akuter Gefahr zu einem kurzfristigen Termin.
Was den Aufwand beeinflusst
Über die Einsatzpauschale ab 69 € hinaus hängt der Aufwand davon ab, ob das Nest frei zugänglich hängt oder verdeckt in einem Hohlraum sitzt, wie hoch und über welchen Zugang es erreichbar ist, wie der Genehmigungsweg über die Naturschutzbehörde verläuft und ob planbar umgesiedelt oder bei Gefahr sofort gehandelt werden muss. In der engen Innenstadt spielt außerdem die Zufahrt eine Rolle. Der genaue Betrag steht vor dem Termin fest.

Vorbeugung – nach dem Herbst
Weil Hornissenvölker einjährig sind und im Herbst absterben, kehrt kein Volk in dasselbe Nest zurück. Danach ist der beste Zeitpunkt, um Einschlupfstellen zu schließen: offene Rollladenkästen, Dachluken und Mauerdurchbrüche im Hinterhaus abdichten. Während der Saison gilt: Ruhe bewahren, den Flugkorridor am Hof meiden, nicht nach den Tieren schlagen und abends Fenster mit Licht schließen oder ein Gitter nutzen. Wer die Nützlinge fördern will, hängt einen Nistkasten fernab der Wohnräume auf.
Schutz, Recht und die Asiatische Hornisse
Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG besonders geschützt; Töten, Fangen und Zerstören des Nests sind verboten. Der Regelweg ist die Umsiedlung mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde, eine Sofortmaßnahme nur bei echter Gefahr für Leib und Leben. Eigenmächtiges Ausräuchern oder Zumauern ist illegal und kann ein hohes, bis in den fünfstelligen Bereich reichendes Bußgeld nach sich ziehen – abgesehen davon reizt es das Volk. Die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde im März 2025 als „weit verbreitet" eingestuft; die allgemeine Meldepflicht ist damit entfallen, eine freiwillige Meldung bleibt empfohlen, das Vorgehen klärt die Behörde im Einzelfall.
Häufige Fragen aus Friedrichshain-Kreuzberg
Ist das über meinem Hinterhof eine Hornisse oder eine Wespe?
Meist eine Wespe – die sind hier viel häufiger. Hornissen sind deutlich größer, rotbraun und besonders geschützt. Die Art wird vor jeder Maßnahme bestimmt, gern schon anhand eines Fotos.
Muss ein ruhiges Nest wirklich weg?
Oft nicht. An einer wenig genutzten Stelle im Hof ist Abwarten meist die beste Lösung – das Volk stirbt im Herbst ab und besiedelt das Nest nicht erneut. Diese Einschätzung bekommen Sie ehrlich.
Ich bin Allergiker – was ist zu beachten?
Halten Sie konsequent Abstand und meiden Sie den Einflugbereich; ein bekanntes Notfallset gehört griffbereit. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion gilt der Notruf 112. Ist das Nest nah an Ihrem Wohnbereich, organisieren wir kurzfristig einen Termin.
Was kostet die Umsiedlung eines Hornissennests?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Nestlage, Höhe und Genehmigung bestimmen den weiteren Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Umsiedlung kostet.
Ähnliche Innenstadtlagen behandeln wir bei Hornissen in Mitte, Neukölln und Kreuzberg. Grundsätzliches: Hornissennest umsiedeln in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Friedrichshain-Kreuzberg.