Marder vertreiben in Marzahn-Hellersdorf
Trappeln über dem Dach eines Einfamilienhauses am Siedlungsrand oder ein zerbissenes Kabel im Motorraum vor der Garage – der Steinmarder ist auch hier ein Thema, wenn auch nicht überall. Beim Marder vertreiben in Marzahn-Hellersdorf wird das Tier nicht gefangen oder getötet: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht, das bleibt Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Erlaubt und dauerhaft wirksam ist der andere Weg – vergrämen und alle Zugänge sicher aussperren.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

Woran Sie einen Marder erkennen
Im Einfamilienhaus am Rand fallen die Zeichen früh auf. Für einen Steinmarder sprechen:
- Poltern und Trappeln über der Decke, vor allem in der Dämmerung und in den Morgenstunden
- wurstförmiger, dunkler Kot und Trittsiegel im Staub auf dem Dachboden
- ein stechender Uringeruch durch Reviermarkierungen, der weitere Tiere anzieht
- aufgewühlte Dämmung und Nistmaterial im Spitzboden oder über dem Schuppen
- am Auto zerbissene Zündkabel und Dämmschläuche – der bekannte Kabelbiss im Motorraum
Typische Lagen in Marzahn-Hellersdorf
In der Großwohnsiedlung mit ihren Wohnhöfen und Versorgungssträngen rund um Mehrower Allee, Märkische Allee und Springpfuhl ist der Marder am Hochhaus selten – dort ist er kaum das eigentliche Problem. Relevant wird er an den Rändern: in den Kleinsiedlungen und Ein- und Zweifamilienhausgebieten von Kaulsdorf und Mahlsdorf, an der Landsberger Allee und der Kienbergstraße sowie im Angerdorf Alt-Marzahn mit seinen Bauernhäusern. Hier bieten Dachböden, Dachüberstände, Schuppen und Gärten geschützte Quartiere, dazu trifft es an Stellplätzen den Motorraum. Über Traufe und Giebel kommt er in den Dachraum, oft durch eine kleine Lücke; die grünen Lagen am Wuhletal und am Kienberg schaffen zusätzliche Wege. Wo alte Dachbalken Fraßspuren zeigen, lohnt der Blick auf Holzschädlinge im Dachstuhl; nächtliche Geräusche stammen manchmal auch von Mäusen im Dach und Keller.
So läuft die Marderabwehr ab
Sie schildern die Lage
Trappeln im Dach, Geruch auf dem Boden oder Kabelschaden am Auto, mit möglichst genauer Stelle.
Prüfung vor Ort
Dachhaut, Traufe, Giebel und Fassade werden auf Zugänge, Kot und Nagespuren untersucht. Bei den freistehenden Häusern in Kaulsdorf und Mahlsdorf werden auch Schuppen und Garten einbezogen.
Sie besprechen Verfahren und Preis
Vergrämung, Abdichtung und gegebenenfalls Reinigung, auf Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der genaue Preis wird vorher genannt. Bei akuter Lage gibt es einen kurzfristigen Termin.
Aussperren und Nachkontrolle
Erst wenn alle Einschlupfstellen sicher verschlossen sind, ist der Dachraum geschützt. Kein Tier – schon gar keines mit Jungtieren – wird dabei eingeschlossen.
Was den Aufwand beeinflusst
Der Aufwand hängt von der Bausituation ab. Es zählen die Zahl und Zugänglichkeit der Einschlupfstellen, die Dachform – ein älteres Bauernhausdach in Alt-Marzahn mit Anbauten ist aufwendiger als ein kompaktes Siedlungsdach – und der Reinigungsbedarf, wenn sich Kot und Duftmarken angesammelt haben. Auch mitgenutzte Schuppen und Nebengebäude können einen zusätzlichen Blick nötig machen.

Vorbeugung und danach
Damit kein neues Tier nachrückt, werden Traufen, lose Ziegel, Ortgang und Lüftungsöffnungen dauerhaft gesichert und Kletterhilfen wie überstehende Äste oder Fallrohre entschärft. Nach der Abwehr entfernt die Geruchsbeseitigung die Duftspur, damit sie keine Folgetiere anzieht. Für Fahrzeuge in Einfahrt oder Garage hilft ein Marderschutz am Auto – Kabelummantelung und gründliche Reinigung des Motorraums.
Recht: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht
Der Steinmarder fällt unter das Bundesjagdgesetz. Fangen oder Töten ist ausschließlich Jagdausübungsberechtigten und nur außerhalb der Schonzeit erlaubt – ein Schädlingsbekämpfer geht diese Wege nicht. Zulässig und fachlich üblich ist die Kombination aus Vergrämung und Zugangssicherung. Vor dem Verschließen wird sichergestellt, dass kein Tier eingeschlossen wird, im Frühjahr erst recht keines mit Jungtieren. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen aus Marzahn-Hellersdorf
Dürfen Sie den Marder fangen oder töten?
Nein. Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht; Fang und Tötung sind Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Wir vergrämen das Tier und sperren alle Zugänge dauerhaft aus – das ist erlaubt und wirkt nachhaltig.
Ich wohne im Plattenbau – kann das ein Marder sein?
Am Hochhaus selten. Nächtliche Geräusche in der Wohnung stammen dort eher von anderen Ursachen. In den Einfamilienhäusern von Kaulsdorf und Mahlsdorf ist der Marder dagegen ein echtes Thema.
Kommt der Marder nach dem Aussperren zurück?
Marder sind ortstreu und finden offene Lücken zuverlässig wieder. Erst wenn alle Zugänge verschlossen sind, findet das Tier keinen Weg zurück – deshalb ist das lückenlose Aussperren der Kern der Maßnahme.
Im Frühjahr rumort es stärker – Jungtiere im Dach?
Möglich. Im Frühjahr kann ein Weibchen Junge im Spitzboden haben. Dann wird besonders sorgfältig geprüft, bevor etwas verschlossen wird, damit kein Jungtier eingesperrt bleibt.
Was kostet die Marderabwehr in Marzahn-Hellersdorf?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Zahl und Lage der abzudichtenden Zugänge sowie eine eventuelle Reinigung bestimmen den Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Marderabwehr kostet.
Angrenzende Lagen behandeln wir bei Marder in Hellersdorf, Marder in Lichtenberg und Marder im Dach in Hohenschönhausen. Grundsätzliches: Marder vertreiben in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Marzahn-Hellersdorf.