Marder vertreiben in Berlin-Lichtenberg
Trappeln über der obersten Wohnung, Kot auf dem Dachboden eines Altbaus oder ein zerbissenes Kabel am Reihenhaus-Stellplatz – in Alt-Lichtenberg zeigt sich der Steinmarder je nach Lage unterschiedlich. Beim Marder vertreiben in Lichtenberg wird das Tier nicht gefangen oder getötet: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht, das bleibt Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Erlaubt und dauerhaft wirksam ist der andere Weg – vergrämen und alle Zugänge sicher aussperren.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

Woran Sie einen Marder erkennen
Die Zeichen sind meist eindeutig, ob im Altbau oder im Reihenhaus. Für einen Steinmarder sprechen:
- Poltern und Trappeln über der Decke, vor allem in der Dämmerung und in den Morgenstunden
- wurstförmiger, dunkler Kot und Trittsiegel im Staub auf dem Dachboden
- ein stechender Uringeruch durch Reviermarkierungen, der weitere Tiere anzieht
- aufgewühlte Dämmung und Nistmaterial im ausgebauten Spitzboden
- am Auto zerbissene Zündkabel und Dämmschläuche – der bekannte Kabelbiss im Motorraum
Typische Lagen in Lichtenberg
Der Ortsteil ist gemischt. Rund um Roedeliusplatz, Rüdigerstraße und Möllendorffstraße stehen Altbauten und 1920er-Wohnhäuser mit ausgebauten Dachböden – geschützte Dachräume, die der Marder über Traufe und Giebel erreicht. In den oberen Wohnetagen der Geschosswohnungsbauten an der Frankfurter Allee Süd ist er dagegen selten. Besonders relevant wird er im Bornitzviertel mit seinen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern und Gärten: Hier bieten freistehende Dächer, Dachüberstände und Schuppen viele Quartiere, dazu trifft es an Stellplätzen den Motorraum. Auch am Rand des Landschaftsschutzgebiets Herzberge finden sich ruhige Wege. Wichtig für die Einordnung: Fennpfuhl, Friedrichsfelde, Karlshorst und Rummelsburg sind eigenständige Lagen und nicht Teil dieses Ortsteils. Wo alte Dachbalken Fraßspuren zeigen, lohnt der Blick auf Holzschädlinge im Dachstuhl; nächtliche Geräusche stammen manchmal auch von Mäusen im Dach und Keller in Lichtenberg.
So läuft die Marderabwehr ab
Sie schildern die Lage
Trappeln im Dach, Geruch auf dem Boden oder Kabelschaden am Auto, mit möglichst genauer Stelle.
Prüfung vor Ort
Dachhaut, Traufe, Giebel und Fassade werden auf Zugänge, Kot und Nagespuren untersucht. Am Altbaudach kommt bei Bedarf eine Leiter oder ein Hubsteiger zum Einsatz; im Mehrparteienhaus wird mit der Hausverwaltung abgestimmt.
Sie besprechen Verfahren und Preis
Vergrämung, Abdichtung und gegebenenfalls Reinigung, auf Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der genaue Preis wird vorher genannt. Bei akuter Lage gibt es einen kurzfristigen Termin.
Aussperren und Nachkontrolle
Erst wenn alle Einschlupfstellen sicher verschlossen sind, ist der Dachraum geschützt. Kein Tier – schon gar keines mit Jungtieren – wird dabei eingeschlossen.
Was den Aufwand beeinflusst
Der Aufwand hängt von der Lage ab. Es zählen die Zahl und Zugänglichkeit der Einschlupfstellen, die Dachform – ein hohes Altbaudach am Roedeliusplatz ist aufwendiger als ein kompaktes Reihenhausdach im Bornitzviertel – und der Reinigungsbedarf bei länger bestehendem Befall. Im Mehrfamilienhaus kann die Abstimmung mit der Hausverwaltung einen weiteren Termin nötig machen.

Vorbeugung und danach
Damit kein neues Tier nachrückt, werden Traufen, lose Ziegel, Ortgang und Lüftungsöffnungen dauerhaft gesichert und Kletterhilfen wie überstehende Äste oder Fallrohre entschärft. Nach der Abwehr entfernt die Geruchsbeseitigung die Duftspur, damit sie keine Folgetiere anzieht. Für Fahrzeuge am Stellplatz oder Straßenrand hilft ein Marderschutz am Auto – Kabelummantelung und gründliche Reinigung des Motorraums.
Recht: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht
Der Steinmarder fällt unter das Bundesjagdgesetz. Fangen oder Töten ist ausschließlich Jagdausübungsberechtigten und nur außerhalb der Schonzeit erlaubt – ein Schädlingsbekämpfer geht diese Wege nicht. Zulässig und fachlich üblich ist die Kombination aus Vergrämung und Zugangssicherung. Vor dem Verschließen wird sichergestellt, dass kein Tier eingeschlossen wird, im Frühjahr erst recht keines mit Jungtieren. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen aus Lichtenberg
Dürfen Sie den Marder fangen oder töten?
Nein. Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht; Fang und Tötung sind Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Wir vergrämen das Tier und sperren alle Zugänge dauerhaft aus – das ist erlaubt und wirkt nachhaltig.
Wir wohnen im Reihenhaus im Bornitzviertel – warum unser Dach?
Gereihte Häuser mit Dachüberstand und Gärten bieten dem Marder viele Zugänge und Verstecke. Entscheidend ist die offene Lücke am Dach – die suchen und verschließen wir.
Kann im Alt-Lichtenberger Altbau ein Marder sein?
Ja, im ausgebauten Spitzboden. In den oberen Etagen der Geschosswohnungsbauten an der Frankfurter Allee Süd ist er dagegen selten.
Im Frühjahr höre ich mehrere Tiere – Jungtiere im Dach?
Möglich. Im Frühjahr kann ein Weibchen Junge im Dach haben. Dann wird besonders sorgfältig geprüft, bevor etwas verschlossen wird, damit kein Jungtier eingesperrt bleibt.
Was kostet die Marderabwehr in Lichtenberg?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Zahl und Lage der abzudichtenden Zugänge sowie eine eventuelle Reinigung bestimmen den Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Marderabwehr kostet.
Angrenzende Lagen behandeln wir bei Marder im Dach in Pankow, Marder in Marzahn-Hellersdorf und Marder in Hohenschönhausen. Grundsätzliches: Marder vertreiben in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Lichtenberg.