Marder vertreiben in Berlin-Tempelhof
Nächtliches Trappeln über dem Dachboden eines Einfamilienhauses, Kot und strenger Geruch unter dem Dach oder ein zerbissenes Kabel im Motorraum vor der Garage – in Tempelhof ist der Steinmarder ein wiederkehrendes Thema. Beim Marder vertreiben in Tempelhof wird das Tier nicht gefangen oder getötet: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht, das bleibt Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Erlaubt und dauerhaft wirksam ist der andere Weg – vergrämen und alle Zugänge sicher aussperren.
ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · keine versteckten Kosten

Woran Sie einen Marder erkennen
In der Gartenstadt fallen die Zeichen früh auf. Für einen Steinmarder sprechen:
- Poltern und Trappeln über der Decke, vor allem in der Dämmerung und in den Morgenstunden
- wurstförmiger, dunkler Kot und Trittsiegel im Staub auf dem Dachboden
- ein stechender Uringeruch durch Reviermarkierungen, der weitere Tiere anzieht
- aufgewühlte Dämmung und Nistmaterial im Spitzboden oder über der Garage
- am Auto zerbissene Zündkabel und Dämmschläuche – der bekannte Kabelbiss im Motorraum
Typische Lagen in Tempelhof
Besonders relevant ist der Marder in der Gartenstadt Neu-Tempelhof am Parkring mit ihren Einfamilienhäusern und ihrem Grün, dazu in der denkmalgeschützten Bärensiedlung aus den 1930ern und in den Siedlungslagen um den Alt-Tempelhofer Dorfanger. Freistehende Dächer mit Überstand, Gärten und alte Bäume bieten dem Marder viele geschützte Quartiere. Über Traufe, Giebel und Dachüberstand kommt er in den Dachraum, oft durch eine kleine Lücke; an Stellplätzen und in Garagen trifft es zusätzlich den Motorraum. In den vier- bis sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern am Tempelhofer Damm und in den Gewerbelagen an der Oberlandstraße am Teltowkanal ist er in den oberen Etagen dagegen selten. Weil in den Siedlungshäusern viel Holz verbaut ist, lohnt der Blick auf Holzschädlinge im Dachstuhl; nächtliche Geräusche stammen manchmal auch von Mäusen im Dach und Keller in Tempelhof.
So läuft die Marderabwehr ab
Sie schildern die Lage
Trappeln im Dach, Geruch auf dem Boden oder Kabelschaden am Auto, mit möglichst genauer Stelle.
Prüfung vor Ort
Dachhaut, Traufe, Giebel, Dachüberstand und Fassade werden auf Zugänge, Kot und Nagespuren untersucht. Bei den freistehenden Häusern der Gartenstadt werden auch Garage und Garten einbezogen; an der denkmalgeschützten Bärensiedlung wird behutsam an der Dachhaut gearbeitet.
Sie besprechen Verfahren und Preis
Vergrämung, Abdichtung und gegebenenfalls Reinigung, auf Basis ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive; der genaue Preis wird vorher genannt. Bei akuter Lage gibt es einen kurzfristigen Termin.
Aussperren und Nachkontrolle
Erst wenn alle Einschlupfstellen sicher verschlossen sind, ist der Dachraum geschützt. Kein Tier – schon gar keines mit Jungtieren – wird dabei eingeschlossen.
Was den Aufwand beeinflusst
Der Aufwand hängt von der Bausituation ab. Es zählen die Zahl und Zugänglichkeit der Einschlupfstellen, die Dachform – ein gegliedertes Siedlungsdach mit Gauben und Überstand ist aufwendiger als ein schlichtes Dach – und der Reinigungsbedarf, wenn sich Kot und Duftmarken angesammelt haben. Bei denkmalgeschützten Bauten wie der Bärensiedlung ist zusätzlich behutsames Arbeiten gefragt.

Vorbeugung und danach
Damit kein neues Tier nachrückt, werden Traufen, lose Ziegel, Ortgang und Lüftungsöffnungen dauerhaft gesichert und Kletterhilfen wie überstehende Äste oder Fallrohre entschärft. Nach der Abwehr entfernt die Geruchsbeseitigung die Duftspur, damit sie keine Folgetiere anzieht. Für Fahrzeuge in Garage oder Einfahrt hilft ein Marderschutz am Auto – Kabelummantelung und gründliche Reinigung des Motorraums.
Recht: Der Marder unterliegt dem Jagdrecht
Der Steinmarder fällt unter das Bundesjagdgesetz. Fangen oder Töten ist ausschließlich Jagdausübungsberechtigten und nur außerhalb der Schonzeit erlaubt – ein Schädlingsbekämpfer geht diese Wege nicht. Zulässig und fachlich üblich ist die Kombination aus Vergrämung und Zugangssicherung. Vor dem Verschließen wird sichergestellt, dass kein Tier eingeschlossen wird, im Frühjahr erst recht keines mit Jungtieren. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen aus Tempelhof
Dürfen Sie den Marder fangen oder töten?
Nein. Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht; Fang und Tötung sind Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Wir vergrämen das Tier und sperren alle Zugänge dauerhaft aus – das ist erlaubt und wirkt nachhaltig.
Der Marder ist im Dach unseres Hauses am Parkring – wie werde ich ihn los?
Nachhaltig nur über Vergrämung und das Verschließen aller Zugänge an Traufe, Giebel und Überstand, dazu Reinigung und Geruchsbeseitigung. So findet das ortstreue Tier keinen Weg zurück.
Kommt der Marder nach dem Aussperren zurück?
Marder sind ortstreu und finden offene Lücken zuverlässig wieder. Erst wenn alle Zugänge verschlossen sind, findet das Tier keinen Weg zurück – deshalb ist das lückenlose Aussperren der Kern der Maßnahme.
Mein Auto steht in der Garage – kann trotzdem etwas passieren?
Ja. Auch in Garage und Carport findet der Marder den warmen Motorraum. Reinigung der Duftmarken und Kabelschutz stehen dann im Vordergrund, damit die Duftspur ihn nicht erneut anzieht.
Was kostet die Marderabwehr in Tempelhof?
Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 € zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Zahl und Lage der abzudichtenden Zugänge sowie eine eventuelle Reinigung bestimmen den Aufwand; der genaue Preis wird vorher genannt – siehe was die Marderabwehr kostet.
Angrenzende Lagen behandeln wir bei Marder in Tempelhof-Schöneberg, Marder im Villendach in Steglitz-Zehlendorf und Marder in Kreuzberg. Grundsätzliches: Marder vertreiben in Berlin und Schädlingsbekämpfung in Tempelhof.